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cornelius
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Anmeldungsdatum: 12.03.2011
Beiträge: 129
Wohnort: 2ndeU2bOlAvo

BeitragVerfasst am: 22.11.2011, 19:56 Nach oben

Wanderheuschrecken:


Haltung: In einem Behälter mit ca. 20 Liter Volumen sollte man ungefähr 35 Heuschrecken halten. Einen passenden gibt es von Exo-Terra (L-flach) für ca. 20€. Als Bodengrund und Grundnahrungsmittel sollte BIO-Weizenkleie verwendet werden. Ein paar Äste z.B. von Nadelbäumen und eine Versteckmöglichkeit mit rauen Wänden (Warum wird später erklärt) dürfen auch nicht fehlen. Zur Eiablage sollte man Heimchenboxen die mit Kokoshumus gefüllt sind verwenden. der Humus sollte immer ein bisschen feucht sein.

Fütterung: Hierzu verwende ich BioSnacky (In mehreren Etagen angeordnetes Keimhaus [Gibts bei Amazon für 15€].) Einfach 1-2 Esslöffel Weizen pro Etage einstreuen und 1-2 mal täglich wässern. In 4-5 Tagen ist er bereit ins Terrarium gestellt zu werden. Wasser sollte nicht gegeben werden. !!!Keine Äpfel oder anderes Feuchtfutter!!! Es können auch kleine beblätterte Äste hinzugegeben werden, dessen Überreste aber entfernt werden müssen.

Temperatur und Luftfeuchte: Am Tag sollten die Temperaturen 28-35°C liegen. Es sollte trocken sein. Eine Zucht bei Zimmertemperatur ist nicht möglich. Eine Beleuchtungsdauer von 16 Stunden fördert die Reproduktion. ACHTUNG: KEine Heizmatten und Heizkabel, da diese durchgebissen werden können.

Paarung[b]: Geschlechtsreife Heuschrecken werden sich ziemlich bald verpaaren. Das Männchen besteigt das Weibchen und verbleibt während der mehrstündigen Paarung auf dem Rücken des Weibchens. Das Weibchen legt nach wenigen Tagen die ersten Eier in die zur Verfügung gestellten Ablagebehälter ab. Dazu bohrt es seinen Hinterleib, der sich verlängern lässt, tief in die Erde. Die Eier werden durch eine Schaumhülle vor dem Austrocknen geschützt. Die Erde sollte jedoch weiterhin feucht gehalten werden. Etwa 2 Wochen nach Beginn der Legetätigkeit sollte der Ablagebehälter durch einen neuen ersetzt werden, es sollten also mehrere Zuchtbehälter zur Verfügung stehen. Bis zum Schlupf dauert es je nach Temperatur etwa 2-3 Wochen.
[b/]
Besonderheiten: Heuschrecken sind kannibalisch und es müssen zur Häutung unbedingt Verstecke zur Verfügung stehen die innen rau sind damit sich die Tiere festhaken können. Ich empfehle Kaktus-Holz (LuckyReptile) und Cocos Cava (JBL).

Die Baby Heuschrecken in einer ca. 1L großen Box halten. Dort können bis zu 10 Heuschrecken gehalten werden gefüttert wird genauso wie bei den großen Heuschrecken man sollte darauf achten das man nur Blätter verfüttert die ungespritzt sind. Weizenkleie als Substrat. Und genauso 28-35°C.

Wichtig: Das ist die Zuchtanleitung für Wanderheuschrecken, nicht für Wüstenheuschrecken.


Wenn jemand Haltungsberichte von Heimchen will bitte PN senden...

LG, Cornelius


Zuletzt bearbeitet von cornelius am 23.01.2012, 18:45, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Caro
Moderatorin


Anmeldungsdatum: 11.07.2007
Beiträge: 4585

BeitragVerfasst am: 28.02.2013, 08:08 Nach oben

Blaptica dubia- die argentinische Waldschabe

Erstbeschreibung: Serville, 1839
Familie: Blaberidae
Subfamilie: Blaberinae
Herkunft: Paraguay, Argentinien
Größe: Weibchen bis 45 mm, Männchen bis 40 mm Länge inkl. Flügel (reine Körperlänge 37-38 mm)

Aussehen: Die Argentinische Waldschabe hat eine schwarzbraune Grundfärbung. Mit zunehmendem Alter färben sich der Rand des Halsschildes und der Flügel von hell bis mittelbraun. Adulte Mänchen haben lange Deckflügel, die etwa doppelt so lang wie die Flügelstummel der Weibchen sind.

Die Haltung und Vermehrung der argentinischen Waldschabe ist recht einfach und effektiv.


Gehalten und gezüchtet wird diese Art am besten in geräumigen Kunststoffboxen mit Deckel, an dessen Wänden die Schaben nicht hochklettern können. Die Boxen werden am besten belüftet indem man große Löcher ausschneidet (jeweils an der Seite unten und am Deckel) und diese durch Alugaze ersetzt. Ich nehme dazu einen Lotkolben und verschmelze den Plastikrand mit der Gaze.

Als Bodengrund verwenden die meisten Eierkartons, ich allerdings halte sie auf einem Kokoshumus/ Erde-gemisch, da sich die kleinen Nymphen gerne vergraben. Größe Nymphen und adulte Tiere halten sich dann meist auf der Oberfläche auf. Und können mit Pinzette oder per hand aufgesammelt werden.
Als Verstecke greife ich gerne auf Kokosnussschalen zurück, ebenso auf Hölzer und Wurzeln. Da die Tiere sich gerne verstecken habe ich zusätzlich getrocknete Eichenblätter in der Box. Außerdem sammle ich auf Spaziergänge morsches Holz, welches die Tiere gerne als Versteck nutzen und auch sehr gerne fressen.
Von der Haltung direkt auf Haferflocken oder Weizenkleie oder anderem Futter ist aufgrund von Verschmutzung des Bodengrundes und hoher Wahrscheinlichkeit eines Futtermilbenbefall abzuraten.

Gefüttert werden die Tiere möglichst abwechslungsreich. Sie benötigen sowohl tierische als auch pflanzliche Kost. Vitamine und Mineralstoffe sind ebenfalls wichtig.
Hauptfutter sind bei mir: Müsli, Fischfutter, Weizenkleie, Obst, Gemüse und auch Reste aus der Küche (immer gut gewaschen oder geschält, denn die Tiere reagieren natürlich sehr auf Insektizide).
Gelegentlich gibt es Heu, Blütenpollen, Katzenfutter, Nüsse, Kräuter.

Futterreste oder auch tote Tiere werden alle 2 Tage entfernt und etwa einmal die Woche wir mit Wasser gesprüht.
Momentan experimentiere ich mit lebendem Moos, welches die Schaben gerne als Feuchtigkeitsspender und auch Versteck nutzen. Aber Achtung, Schimmelgefahr!
Als Feuchtigkeitsspender bewährt hat sich eine kleine Plastikdose ( z.B. Nudossi-Becher), welcher mit einem Loch und Natur-Docht mit Wasser befüllt wird und gut erreichbar für die Tiere im Becken positioniert wird.
Von offenen Wasserbehältern ist abzuraten, da besonders die kleinen Nyphen schnell darin ertrinken.

Nun muss man nur noch warten, und nach einigen Wochen hat man die ersten Minischaben. Blaptica dubia ist ovovivipar ("eilebendgebährend"), d.h. die Entwicklung der Embryonen erfolgt vollkommen im Genitaltrakt der Weibchen. Sie schlüpfen während der Eiablage
(es umgibt sie nur eine weiche, kalkfreie Eikapsel, die Oothek, die das Weibchen sofort nach dem Geburtsvorgang in den Körper zurück zieht). Eine Oothek enthält etwa 15 - 30 Jungtiere, die bei Temperaturen um 30° in ca. 9 - 12 Wochen adult sind. Bei niedrigeren Temperaturen dauert die Entwicklung der Nymphen länger - so kann man die erwünschte Menge an Futtertieren recht gut kontrollieren.
Ich halte alle meine Schaben bei Zimmertemperatur bzw. positioniere die Boxen auf dem Terrarium.

Als Zuchtstamm benötigt man ca. 30 Weibchen und 20 Männchen (jeweils adult, je mehr umso schneller gehts) und etwas Zeit. Haben die Weibchen ihre ersten Eipakete in sich, geht die ganze Sache relativ schnell vor sich und man wird bald über einen eigenen Zuchtstamm Schaben verfügen, mit Futtertieren in verschiedenen Größen.[/i][/u]
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